14. Tag… und wir sagen „Servus“

Es ist soweit und dieses wird der letzte Eintrag unseres Urlaubs sein. Leider müssen wir uns von Tussenhausen / Zaisertshofen verabschieden…:(

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Die Zeit verging viel, viel zu schnell – kaum zu glauben: wo sind die letzten 14 Tage geblieben?!

Den heutigen Tag haben wir nochmal richtig genutzt: am Morgen ging es zum Frühstücken (wir waren eingeladen ;)) und anschließend haben wir in Buchloe noch eine nette Runde durch die Felder gedreht. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie lange wir dort unterwegs waren? Ist auch egal, denn es war definitiv zu kurz! 😉

Übrigens hat Zwergnase beide Autotouren göbelfrei überstanden – es wird, es wird! *Yeahr!*

Als wir wieder zurück waren, mussten wir schon die ersten Sachen einpacken, denn morgen in aller Herrgottsfrüh soll es losgehen… und wir werden heimfahren.

Unsere Abschiedsrunde drehten wir in der Dämmerung. Die Runde, die wir meistens morgens gelaufen sind. Als wir zurück waren, war es auch schon dunkel. Spunk hat übrigens dann doch endlich nochmal die Fährte eines Fuchses aufgenommen und lief wütend bellend über´s Feld! So klasse!

Zaisertshofen und Umzu ist eines der besten Hunde-Spazier-Wander-Und-Überhaupt-Gebiete, die ich bisher kennengelernt habe. Ich hab selten so wenig Menschen getroffen und soviel GÜLLE gerochen und gesehen! ;)))

Meine Hunde konnten rennen, rennen, rennen und rennen, nach Mäuschen buddeln, sich in Shice drehen und einfach Hund sein. So viele Freiheiten und doch so viel Nähe. Jesses, jetzt werd ich auch noch emotional-sentimental. Aber jö, wenn wir schon dabei sind: DANKE an alle, die mir diesen genialen Urlaub möglich machten!

Es war wunderbar!

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Wir werden ganz bestimmt wiederkommen!

13. Tag – Part II

 

Als wir heute am frühen Nachmittag erneut starteten, regnete es leicht, weswegen ich die Cam zu Hause liess. Schade, denn es dauerte nicht lange, dass ich dies bereute: Hermine und Spunk haben die Rollen getauscht und Spunk rennt wie eine Wahnsinnige über die Felder, Mine ist derweilen gesitteter und was ruhiger geworden. Zu gerne hätte ich die Mäuselsprünge von Spunk mal festgehalten! Dass sie es in dieser Perfektion kann, hatte ich zuvor noch gar nicht bei ihr gesehen?! Nun sind allerdings auch die meisten Felder gemäht, so dass sie es jetzt einfacher hat und ich auch mehr von ihr sehe. Zuvor sah ich sie ja mehr im hohen Gras, wie sie vor sich rumhüpfte, um voran zu kommen. 😉

Wir hatten eine schöne große Runde, bei der wir sicherlich einiges an Kilometer gelaufen sind. Wie gesagt: schade, dass ich die Cam nicht bei hatte! Da es so regnete und windig war, sind wir erstmal direkt in den Forst gelaufen und irgendwie kam es so, dass wir wieder auf dem Wanderweg landeten (obwohl wir zwischendurch immer wieder quer durch liefen) und ihn dieses Mal streckenweise anders herum abliefen. Guck an, vllt. kamen wir deshalb so fllott voran, weil es die meiste Zeit bergab ging?! Daran hätte ich schon auch mal früher denken können, statt mich ständig den Berg hoch zu mühen… *schallend lach*.

Und endlich sind wir auch mal richtig auf Wild getroffen. Ich kann ja nicht richtig sehen und verwechsel gerne mal Katzen oder Hunde mit Greifvögeln, wenn die 2 km von mir auf dem Acker hocken *lach*, aber ich hielt das Teilchen, was da vor uns auf dem Weg lief, zuerst für einen Fuchs. Zu meiner Entschuldigung bleibt zu sagen, dass ich erst nur die Ohren sehen konnte, weil es in einer Senke lief. *nick* Jedenfalls wunderte ich mich, als sich das Teilchen seelenruhig umdrehte und auf dem Weg stiehen blieb, während wir weiter des Weges liefen. Irgendwann sprang es dann doch mal rechts ab vom Weg und spätestens da erkannte ich, dass das kein Fuchs sondern ein Reh war! Und ein zweites ging gleich mit von links nach rechts. So schön! Meine Nasen störten sich nicht dran und so liefen wir weiter und ich freute mich. Und habe mir überlegt, dass ich doch mal wieder meine Kontaktlinsen überprüfen lassen sollte… *schief grins*!

Dies nur „mal eben zwischendurch“…, denn während die Hunde glücklich, satt und k.o. hier herum liegen, muss ich mich jetzt mal fertig machen, dass ich auch was zum Essen kriege. Heute Abend bin ich nämlich zum Essen eingeladen. Also, bis dahin….

13. Tag

Da hab ich doch gestern Abend glatt einen kleinen „Rüffel“ bekommen, weil ich erst am Abend den Blog aktualisiert hab?! Ts… 😉

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Heute Morgen kam ich nur schwerlich aus dem Bett, dafür gings aber gleich los auf ne Runde. Das Wetter hat sich wieder ein wenig aufgeklärt und zwischendurch lacht die Sonne vom Himmel. Meine Augen scannen derweilen schon den Horizont nach GÜLLE-Feldern ab – ja, soweit ist es schon gekommen! *lach* Dadurch wird entweder die eine oder andere Laufschleife eingebaut um diesen Feldern aus dem Weg zu gehen oder aber, die Hunde müssen mal eben kurzfristig an die Leine. Ihre Nasen und Augen sind nämlich auch wieder auf dieses braune, stinkige Zeugs gerichtet und ich mag keine kranken Hunde mehr haben. Wobei sich mir gerade eh die Frage stellt, was die Nacht mit meinen Hunden geschehen ist und wer sie ausgetauscht hat? Oder haben die hier heimlich Drogen konsumiert? Während Spunk scheinbar in der Nacht einen Clown verschluckt hat und super albern und spiellustig unterwegs ist, wird Hermine immer anhänglicher, bleibt wieder dichter bei, buddelt sich nicht mehr bis nach Australien und ist extrem kuschelig.

Nach der Runde wollte ich eigentlich direkt weiter und mir selbst was zum Frühstücken besorgen, aber die kleine sonnige Kaffeepause auf der Terrasse lud dazu ein, nochmal zur Camera zu greifen und an den Einstellungen zu feilen. So ganz raus hab ich das ja immernoch nicht, aber es wird – denke ich. 😉

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Wär doch wohl gelacht, ich sollte das doch wohl mal hinbekommen, dass die Augen mehr Leben wiederspiegeln?! Wieder durfte Mine kurzfristig die Steinplatten verlassen, um sich aufs Gras zu legen… 😉

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Der kleine Hund sieht hier richtig groß aus oder?! Wenn sie so weiter rennt, dann wird sie noch richtig langbeinig, weil sich ihre Pocke strafft… 😉

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„Ja, stimmt – ich habe richtig schöne, lange Beine!“ Und die Frisur sitzt! Was ein richtiger Großstadt-Punk ist, der legt auch auf´m Dorf grossen Wert auf die richtige Frisur… 😉

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Der große Hund geniesst die Sonne…

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Es wird windig… „Bei dem Wind hier geht ja meine Frisur flöten…!“ Aber die Augen sind klar… 😉

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Der Versuch, beide Nasen auf ein Bild zu bekommen…

Das wurde hier übrigens immer windiger. Und da kam schon was an Geschirrtüchern von Oben auf die Terrasse geflogen?!

Guddie, jetzt muss ich mir aber auch mal was zum Essen organisieren, denn so langsam hab ich auch Hunger! 😉

12. Tag

Heute hatten wir einen sehr beschaulichen Tag im Freistaat. Wir haben einfach mal so abgehangen… 😉

Am Morgen fuhren sie wieder: die Gülletrecker… Sie waren überall und bei dem einen Feld hab ich mich gefragt, ob der Bauer seine private Fallgrube gleich mit entsorgt hat? Dieser Gestank konnte einem wirklich Brechreiz bescheren! Wir haben um jedes Feld einen Bogen gemacht und sind sogar querfeldein über ein Nachbaracker gelaufen um nicht schon vor dem Frühstück des Morgens das Abendessen von gestern loszuwerden – ich sage Euch: das war wirklich nimmer schön!

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Am frühen Nachmittag wollte ich eigentlich nur ein bißl über / am (Ihr wisst schon) Hummelberg laufen, aber ich konnte dem flehenden Blick des großen Hundes, doch noch den Weg hoch in den Wald einzuschlagen, nicht widerstehen und so sind wir noch quer durch den Forst. Es war wieder eine schöne Runde und wir haben festgestellt, dass wir derweilen richtig fit sind. Nicht nur, dass wir immer größere Runden in immer weniger Zeit laufen – wir haben sogar noch Reserven und da ginge noch was! 😉 Na ja gut, bei Mine gingen immer noch so 5 – 10 weitere Wanderstunden. Heute hat sie es tatsächlich gemacht und die Beine in den Boden gerammt, weil sie nicht heim wollte. Aber bitte: wir können doch nun nicht einfach immer weiter laufen? Ich meine, irgendwann muss doch auch mal gut sein oder? Aber wenn wir so weiter machen, dann können wir irgendwann wirklich eine Hüttenwanderung starten, bei der wir nicht nur 10 – 15 km machen, sondern durchaus auch 25 km pro Gang schaffen.

Mine kommt so langsam auch wieder „runter“. Ich brauche sie zumindest nicht mehr bei den „Anonymen Mäusekillern“ anzumelden. Sie buddelt nach wie vor gerne und ist auch völligst jeck auf die Felder, aber zumindest kommt sie jetzt wieder mit weitergelaufen und scheint nicht mehr ganz so „high“ zu sein. 😉 Auch Zwergnase rennt derweilen quer über den Acker und hat einen immer grösseren Radius. Die ist richtig mutig geworden – zu klasse!

Überhaupt sind beide heute sehr anhänglich und schmusig unterwegs, so dass wir nach dem Heimkommen – neben der Leberwurstschnitte – die eine oder andere Kuschelrunde auf dem Sofa eingelegt haben. Auch das muss mal sein! 😉 Na gut, ich bin tatsächlich auch nochmal weggepennt für eine halbe Stunde. Aber was soll´s? Ich hab ja Urlaub!

So, und nach einem so unspektakulären, aber schönen Tag, lege ich heute nen „Ich hau mich einfach vor die Glotze“ – Abend ein. Schließlich kommt endlich mal eine neue „Dr. House“ – Folge!

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11. Tag – Part II

Die Technik hatte es mir nicht gegönnt schon früher zu schreiben – drum erst jetzt. 😉

Wie angekündigt hatten wir heute wieder Begleitung beim Laufen und Schnacken und es war ein sehr entspannter Nachmittag mit einer rund 3 stündigen Runde.

Nein, ich schreibe jetzt nicht, wo wir gelaufen sind *schallend lach*! Aber nü…, meine Begleitung kannte den Weg streckenweise noch nicht und für meine Hunde ist derzeit alles nur großartig – egal, welchen Weg wir gehen.

Wir hatten totales Glück, denn der Regen hatte aufgehört und wir konnten bei absolut gutem Wanderwetter starten. Und wir waren von den 3 Stunden mindestens 2 1/2 Std. sehr flotten Schrittes unterwegs *hechel*. Die verbleibende halbe Stunde waren wir nicht so flott. Um genau zu sein, haben wir sie stehend verbracht… Ein beiger Hund der Truppe:

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– der hier aus persönlichen Gründen unbekannt bleiben wollte und deshalb wurde das Foto verfremdet 😉 – hatte sich ca. 100 m von der Haustür entfernt überlegt, dass der Hofbesitzer zwar eine Katze hatte, aber keinen Hund. Und da wollte er sich doch kurz mal im Garten sehen lassen, denn wer keinen Hund hat, der hätte vllt. gerne einen. Und nicht nur eine Katze. Oder gerade weil er eine Katze hatte, hätte er sicher gerne auch einen Hund in seinem Garten?! Später wollte er dann gerne mit den Mäusen auf dem Feld tanzen, aber er konnte sich einfach nicht entscheiden, welches das richtige Loch ist, um die entsprechende Prinzessin nach oben zu befördern. Ein BÄRenleben ist schon hart! Armer Hund!

Im Wald war es recht düster, aber alle waren gut drauf und es ist einfach herrlich, so frei Laufen zu können! Wir haben die ganze Zeit niemanden gesehen und keinen getroffen! Tussenhausen 8117

Sista, Du erkennst den Baum wieder? 😉 Und ich habe heute gelernt, wie Maronen (die Pilze, net die Kastanien…) aussehen, und dass man eine  andere Pilzart (deren Namen ich dummerweise wieder vergessen habe) nicht essen kann. Ja, wir haben nicht nur dusselig durch die Gegend geguckt und uns über Nichtigkeiten unterhalten –  nein, wir hatten sogar Bildung während des Laufens! *eifrig nick*

Die Nasen waren platt und zufrieden, als wir wieder zurück waren und haben alle samt erstmal nen Leberwurstbrot verdrückt. Das Leberwurstbrot wird so langsam echt obligatorisch für die Nasen?! 😉 Aber wer so viel rennt, der braucht auch eine Stärkung, gell?! Und wir stärkten uns mit Kaffee, Plätzchen und Schokolade (sehr wichtig!). Leider war der Nachmittag viel zu schnell um…

Und wieder geht ein schöner und entspannter Tag zu Ende und die Zeit rennt viel zu schnell voran…! 🙁 Aber ein paar bleiben uns noch und die werden wir genießen!

11. Tag

Es regnet…, regnet…, regnet!

Meine Schadensfreude von gestern hat sich gerächt und ich habe sie wohl doch nicht so verbergen können, wie ich es wollte. 😉 Gestern Abend fing es an, es regnete sowas von und es hat bis heute Morgen gehalten. Wir sind durch und durch nass geworden.

Den großen Hund juckt das allerdings gerade mal gar nicht und sie hat sich fluffig auf dem Acker festgebuddelt. Spunk und ich sind gegangen…., pfff, wir stellen uns bestimmt nicht dahin und warten brav, bis die gnädige Dame meint, dass sie fertig ist! Während ich schon am ersten Haus des Dorfes stand, stand sie noch immer auf dem Acker…, zwei Felder von uns entfernt. Na, so langsam wird sie aber wirklich mutig?! Sie besonn sich dann aber eines besseren und kam angerannt, nachdem wir unbeirrt unseren Weg fortsetzten. 😉  Das ist ja das Geniale: hier können wir das wirklich tun, denn Fahrzeuge auf Rädern sind in den Feldern nicht so oft, als dass ich Sorge haben müsste, dass sie bei solchen Aktionen zu Schaden kommen würde.

So, jetzt werd ich mir noch ein Kaffee gönnen und mich mal der Wohnung – vor allem der Böden – hier widmen,  sonst machen wir uns echt noch unbeliebt…

Und heute Mittag bekommen wir Lauf- und Schnackbesuch und ich hoffe, dass es bis dahin wenigstens ein bißl aufhört zu schütten.

 

10. Tag

Gestern beim Samstags-Krimi „Siska“ in etwa so gehört, heute unser Motto des Tages: „Ich laufe mir die Hacken ab. Heute Morgen bin ich als Storch los und heute Abend komme ich als Ente nach Hause!“

 

Nachdem wir heute Morgen ausgeschlafen haben, ging es direkt los zur ersten Runde. Die fiel bereits länger aus als geplant, denn als ich meinte, dass auch eine kürzere Runde mal ausreichen würde vor dem Frühstück, rammte der große Hund die Pfoten in den Weg, schaute mich völligst schockiert an und ich konnte dem nicht Stand halten. O.K., ich gebe es zu: das war jetzt stark vermenschlicht ausgedrückt, aber als ich die Richtung zum längeren Weg einschlug, rannte der große Hund gut gelaunt los. 😉

Als wir zurück kamen, war es bereits so warm, dass ich meinen Kaffee auf der Terrasse auch gut unter einem Sonnenschirm hätte trinken können und eigentlich die „Mittagshitze“ abwarten wollte, ehe wir erneut losliefen. Aber spätestens halb drei haben wir es nicht mehr ausgehalten und sind wieder losgelaufen… Ich wollte nochmal auf den Berg, um Zaisertshofen mal aus einer anderen Perspektive zu fotografieren. Neben dem, dass ich schon morgens die Heufelder so schön fand, dass ich unbedingt Fotos machen wollte… Also los:

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Zaisertshofen also aus anderer Perspektive…

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Kirchturm… Die Glocken gehen hier übrigens so dezent, dass sie angenehm auffallen und nicht zu einem Hörsturz führen, wie es schnell mal in der bekannten dt. Großstadt passieren kann…

Leider hatten wir die ganze Zeit Gegenlicht, was sich natürlich auch auf die Bilder auswirkt. Außerdem war die Sonne dermaßen am Brennen, dass ich gut und gerne zum T-Shirt auch eine kurze Hose anziehen hätte können – unglaublich! Aus sicherer Quelle weiss ich, dass es in anderen Regionen (unter anderem in der dt. Großstadt) mehr diesig und regnerisch war. Ja, ich verberge jetzt mal meine Schadensfreude *breit grins*.

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Spunk tanzt zwischen dem frischen Gras… Sehr edel, wie ich finde. Doch dann vollzog sich plötzlich ein Wandel und dieser kleine ästhetische Hund wurde…:

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… zu „Cujo“! Brrrrrööööööhhhhhhhrrrrrr….! Ein Gremlin oder sowas… ;)))

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Nach einer erneuten Wandlung war sie allerdings wieder ganz normal… Mein kleiner durchgeknallter Terrier.

Dass Spunk auf den beiden Bildern mit Leine zu sehen war, lag alleine daran, dass sich neben uns ein GÜLLE-Feld befand und ich zunächst einfach dran vorbei wollte. Dann aber lockte das gemähte Feld und ich mochte sie nicht festhalten. Zum Leine losmachen kam ich allerdings auch nicht… 😉

Überhaupt wollte ich eigentlich viel mehr Landschaftsaufnahmen machen, aber meine Hunde lenkten mich immer wieder ab *lach*.

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Zwei die sich einig sind: MÄUSE fangen!

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Auf dem Hügel, zwischen all dem wohlduftendem Grün – einfach zu schön! Man beachte allerdings auch die Zunge, die da immer länger wurde, denn derweilen wurde es nahezu heiss auf dem Hügel ohne Schatten oder irgendwas…

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Man sieht es Mine an, wie heiss es war und Mäusejagen ist zudem auch ziemlich anstrengend, gell?!

Wir liefen weiter und hier nun also noch ein paar Landschaftsaufnahmen, ehe ich das Fotografieren abbrechen musste … Die Bilder sehen für Euch wahrscheinlich alle ähnlich bis gleich aus, ich für meinen Teil bin nach wie vor fasziniert davon, wie schnell sich die Landschaft verändert (ich weiss, ich erwähnte es bereits) und ich konnte von Glück reden, dass ich in dem Moment noch die Bilder machte. Zwei Stunden später waren nämlich die meisten Felder bereits von dem gemähten Gras wieder befreit und die Felder wieder „plan“. Im Übrigen waren die Bauern entsprechend aktiv unterwegs mit großem Geschütz, beeindruckend. So schnell wie das heutzutage geht und was es alles für Geräte dafür gibt!

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Und jetzt stellt Euch den Geruch dazu vor – einfach herrlich!

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Wohin das Auge reicht: verschiedene Grüntöne…

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Hammer oder?! Sooo schön!

Derweilen sind wir immer ein Stück weiter gelaufen, die Zungen der Hunde wurden immer länger, das Hecheln lauter. Dann liess sich Spunk einfach in einer Fahrrinne auf die Seite kippen und reagierte nicht mehr! Ich rief sie, aber nix, sie lag einfach platt auf der Seite! Das erste Mal beschlich mich Panik und ich nahm meine Füsse in die Hand und rannte zum kleinen Hund. Erst als ich mich neben sie auf die Knie fallen liess und sie berührte, guckte sie mich an. Und ich sah, dass ihr Kopf im Schatten war. Ich weiss bis jetzt nicht, ob sie wirklich einfach so umgekippt ist und quasi „Kreislauf“ hatte oder ob sie mir demonstrieren wollte, dass sie eine Pause im Schatten haben möchte?! Dass sie nicht reagierte, liess mir allerdings so sehr das Adrenalin in die Adern schiessen, dass ich nur noch dachte, diesen kleinen Hund möglichst schnell in den Schatten zu bringen und Fotos Fotos sein zu lassen. So stiefelten wir in den Wald hoch, denn der Weg war kürzer als zur Wohnung zurück und da würde der kleine Hund erstmal Wasser und Abkühlung finden. Im Wald angekommen, liefen die Hunde wieder, als wäre nichts gewesen. Jo…, blieben wir eben im Wald und erkundeten den Forst mal genauer. Wir liefen quer durch und liessen den Wanderweg auch mal längs liegen… 😉 Und ich glaube, heute habe ich es mal geschafft und auch den großen Hund groggy gelaufen! *nick*

Jetzt weiss ich übrigens auch, was das für merkwürdige Geräusche waren, als ich das erste Mal im Forst war (das wollte ich auch schon längst erzählt haben, habe es aber immer wieder vergessen): wenn die Bauern ihre Felder mit schwerem Gerät bearbeiten, dann hallt das teilweise im Wald wieder und daher kommt es ab und an neben den „normalen“ Waldgeräuschen zu etwas eigenartigeren Geräuschen – jawoll ja!

Und wo ich schon beim Erwähnen bin: nachts ist hier der Sternenhimmel so klar, dass ich gestern schon wünschte, ich würde mich etwas mehr damit auskennen, dann wüsste ich auch, was ich da tolles sehe – neben dem einfach fantastischen Anblick!

Aber jetzt zurück zum eigentlichen Thema: so kurz nach 17.oo Uhr waren wir wohlbehalten in der Wohnung zurück und nach einer Scheibe Leberwurstbrot für die Hunde und erneutem Nudelsalat für mich, sind die Nasen ins Koma gekippt. 😉 Wir sind heute bestimmt eine ähnliche Kilometeranzahl gelaufen, aber im Gegensatz zu gestern fühlte ich mich heute fitter dabei *hö*.

Und nachdem der „Tatort“ heute das blanke Gebrülle ist, was meinen Nerven nicht gut tut *lach*, werde ich gleich noch eine Runde durch´s Dorf drehen und den Feierabend einläuten… 😉

9. Tag – Part II

 

Die beiden Nasen waren heute Mittag dann doch unternehmungslustiger, als ich annahm. Kaum hatte ich die letzten Zeilen für den Blog geschrieben, vonwegen, wir genießen noch ein wenig das dekorative Rumliegen, da sollte es schon wieder losgehen.

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Vergeßt alles, was ich vorher von angeblich langen Runden geschrieben habe! Heute haben wir uns selbst übertroffen… Losgelaufen sind wir wieder von (ja klar) hier aus. Über – um – mittendurch – unter durch – quer rüber – von links nach rechts und andersherum, einzig geflogen sind wir nicht am / auf dem „Hummelberg“ und im Angelberger Forst. 😉 Am Anfang hatte ich mich noch geärgert, dass ich heute Nachmittag meine Cam nicht dabei hatte, später war ich dankbar, dass ich nicht noch mehr schleppen muss, ausser den Hundeleinen (warum nehme ich die eigentlich noch mit?) und meinem Körper.

Es ist der Wahnsinn, wie sehr sich die Landschaft von Tag zu Tag, eigentlich innerhalb von Stunden verändert. Felder werden gemäht, andere mit GÜLLE gedüngt, wiederum andere abgeerntet… Und ich musste so an Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ denken und zunächst grinste ich noch vor mich hin,  dass man – je länger man läuft – ins Nachdenken kommt, sich aber fragt, wo denn dann so der springende Punkt ist, dass man „erleuchtet“ wird. Gut, wir waren auf keinem Pilgerpfad unterwegs, aber dieses fluffige loslaufen und irgendwann stark nachlassen lernte ich heute dann auch mal kennen. Zwischendurch empfand ich eine richtige Dankbarkeit dafür, dass ich das mit meinen Hunden erleben darf, dass es mir von so vielen lieben Menschen möglich gemacht wurde… Später hab ich nur noch gedacht: „Shice, ich hab Durst!“.

Ich hab keine Ahnung, wieviele Kilometer wir heute gemacht haben… Gefühlt waren es mindestens 38 km, tatsächlich bestimmt nur nen Drittel davon. Es war so warm, dass ich im T-Shirt laufen konnte und bestimmt nochmal was an Farbe im Gesicht nachgelegt habe. Es war so warm, dass ich an die Unterhaltung mit den Mädelz gestern denken musste, bei der ich noch rumgewitzelt hatte, dass schon niemand sterben wird, wenn kein Wasser dabei ist… Und während ich daran dachte, erklomm ich schwitzend und schnaufend den Aufstieg zum Wald, damit wenigstens die Hunde was trinken konnten… Die 5 – stündige Haardwanderung war ein Dreck gegen heute! Ehrlich, so hab ich mich selbst noch nie erlebt… Demütig? Nee…, durstig, mit Gummibeinen und beginnenden Kopfschmerzen. Und warum erfreut es mich so gar nicht mehr, wenn sich meine Hunde wälzen? Wobei die Hunde güllefrei blieben (dieses Mal nicht, das hatte ich mir geschworen!).

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Mine war weiterhin nur am Rennen, höchstens mal gestoppt durch ein Mäuseloch oder einer Wasserkuhle. Auch Spunk war wacker dabei, rannte mit über Felder, grinste sich eines und erfreute sich des Lebens. Irgendwann  dann krochen Spunk und ich auf einer Höhe nebeneinander her, wir verschwendeten noch nicht einmal mehr einen Blick an die rennende Hermine. Wir mussten im Gegensatz zu ihr unsere Kräfte schonen…!

Nach gefühlten 8 Stunden (tatsächlich war es betimmt wieder nur nen Drittel davon), kamen wir hier wieder an. Mine ist sowas von behämmert, dass die echt noch versucht hat, einen anderen Weg einzuschlagen und weiterlaufen wollte. Spunk und ich wollten aber nicht mehr, nee, ohne uns! Glaub, Mine war auch fertiger als sie es „zugeben wollte“, denn kaum waren wir in der Wohnung, liess sie sich auf den Boden plumsen und ihr fielen die Augen zu. Und während sich die Hunde ein Leberwurst Milch-Bürli reinzogen, vertilgte ich erstmal ne anständige Portion Nudelsalat. Und eigentlich wollte ich nur mal kurz nen Kaffee auf dem Sofa schlürfen…., round about eine Stunde später erwachte ich! Der Hammer, ich bin sowas von weggepennt – das ist mir noch nie zuvor passiert nach dem Laufen! Und ich glaube, ich habe auch noch nie vorher so heiss geduscht, wie ich es nach dem kleinen Sofaschläfchen getan hatte.

Wir haben fertig für heute…!

9. Tag

Erkenntnis des Morgens: „Milch – Bürli“ klingt niedlich, sind aber keine süssen Milchbrötchen!

Ein sonniger, schöner Tag heute und nach einer netten Morgenrunde war (ja, man glaubt es kaum…!): GÜLLE abwaschen beim Hund angesagt! 😉 Dieses Mal aber beim großen Hund, denn den kleinen H. hatte ich an den Güllefeldern an die Leine genommen. Spunk ist gerade erst wieder so richtig fit und da will ich kein Risiko eingehen. Hermine hingegen hat nochmal nen Bad genommen. Eigentlich nicht schlimm, weil sie kann es schon haben und vertragen – aber ich nicht mehr! Ich gebe es zu: als ich den Hund anfasste und spätestens als wir die Wohnung betraten um Früstückspause zu machen, empfand ich den Geruch als wirklich belästigend und stinkend! Also auf altbewährte Weise den Hund gewaschen: 3 Eimer Wasser und mein Haarshampoo. 😉 Entgegen dem Chaos mit dem kleinen Hund, verlief es dieses Mal flott und geschmeidig und nun riecht der große Hund schon humaner und ich kann es sowohl neben ihm aushalten, als auch kann ich Mine wieder anfassen, ohne selbst direkt nach Gülle zu riechen. Spätestens, als sie am Wäscheständer mit der frischgewaschenen Wäsche vorbei kam und die Klamotten berührte war es mir klar, dass es so nicht mehr weitergehen kann und ich Güllebäder per se nun einschränken werde! 😉

Und weil es beiden Nasen gut geht und sie draußen die Sonne genießen, machen wir uns einen schönen und ruhigen Vormittag auf der Terrasse…:

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Meine Schnegge entspannt am Dösen…. (Wir sind vorübergehend einen Kompromiss eingegangen und sie durfte ausnahmsweise die Steinplatten verlassen, um sich aufs Gras zu legen – ja, meine Hunde sind verwöhnte Köter!)

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Spunk legte sich sehr dekorativ ins Efeu…

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Sonnenanbeterin I

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Sonnenanbeterin II

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Aufmerksam! „Ey, da ist wer!“

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Auch aufmerksam – allerdings „nur“ Vögel beobachten… 😉

Bevor wir uns erneut auf Tour begeben, geniessen wir einfach noch ein wenig das dekorative Rumliegen… – jawoll ja! Heute morgen habe ich auch schon eine attraktive Runde für heute Nachmittag entdeckt. 😉