4. Tag

Begrüssung des Morgens: „Die Zwei sind auch wieder unterwegs!“ (ich hab´s direkt ins Hochdeutsche übersetzt, für die Nicht-Bayern unter uns ;)).

Wir bleiben nicht unentdeckt im Dorf, aber dieses durchweg positiv! Bisher haben wir einen ganz entspannten und ruhigen Tag und genießen einfach nur. Tussenhausen-7774.JPG

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Unsere Vormittagsrunde verlief auf dem Rückweg wieder durchs Dorf. Das war zwar nicht so geplant, kommt aber eben davon, wenn man meint, der Weg sähe so nett aus, dass man ihn auch mal gehen könnte. 😉 Und so kam es, dass wir den zweiten Morgen in Folge durch eine Straße gingen, wo man uns wieder erkannte und freundlich die Hunde kommentierte.

Spunk hat sich schnell hier eingelebt und sich so sehr daran gewöhnt, dass wir unsere Ruhe beim Laufen haben, dass sie sogar jetzt andere Spaziergänger kurz meldet – ich sach ja: das perfekte Ortungssystem auf 4 Pfoten! 😉 Mine ist derweilen so sehr mit rennen, Mäuschenbuddel und Gülle beschäftigt, dass sie selbst vom Pöbeln absieht, wenn uns denn dann mal einer entgegenkommt mit Hund.

Datt Leben kann echt schön sein!

 

 

 

3. Tag – Part II

Spunks Magen – Darm – Problem hielt dHsD nicht lange an und so war sie wieder fit dabei und begeistert, als ich es mittags nicht mehr aushielt und einfach raus musste. Die Sonne strahlte vom Himmel und wir (= Mine und ich, insbesondere ich…) wollten laufen, laufen, laufen…

Wieder bin ich einfach drauf los und habe die Karte nicht zur Hand genommen. 😉 Und erneut bin ich wirklich beeindruckt von dieser Landschaft…, mein Gehirn mag gerade (wir haben es 01:00 Uhr, da darf es schonmal in den Nachtmodus umschalten) nicht so, als dass ich die ganzen Eindrücke in Worte zu fassen vermag – drum gibt es ein paar Bilder.

Wir starteten also am Ortsein- oder je nach Perspektive auch Ortsausgang:

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Der Weg hinter dem Hügel, den ich schon bei den ersten Bildern aus anderer Perspektive zeigte.

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Der gekreuzigte Jesus ist hier häufig zu sehen.

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Ein für mich unglaublicher und beeindruckender Augenblick, als ich diesen so starken Greifvogel mit seiner Schönheit und Kraft beobachten konnte!

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Im Wald angekommen, hängt die Zunge beim Hund an sich und bei Mine im Besonderen schon ein wenig raus. Es war total warm und die Hunde kannten wieder nur ein Tempo: rennen! Nee, stimmt nicht: Mäuschenbuddeln stand heute auch hoch im Kurs!

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Pilze…, so idyllisch!

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Aus dem Wald wieder raus… Hochsitz im Gegenlicht.

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Und sonntags werden auch die Haflinger vorgespannt. Wenn das nicht irgendwie typisch Freistaat ist, dann weiss ich es auch nicht?!

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Wir rennen mal wieder… 😉

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Hier der Beweis, dass die kleine Semmel taff dabei und gut gelaunt war.

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Am Ende der guten 2 – 2,5 Std.-Runde haben wir tatsächlich auch Hinweisschilder, bzw. Richtungsweiser entdeckt. 😉

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Und nochmal Zwergnase beim Mäuseln – man beachte die Erdklumpen links und rechts im Bild. Was ein echter Terrier ist, der lässt es krachen! 😉

Wieder zurück fielen die Hunde nach einer anständigen Futterportion allerdings wie gehabt ins Koma. Spunk verzog sich wieder auf´s Plümo, Mine auf´s Sofa. So entschied ich mich, meine Hunde im Haus zu belassen und alleine zum Essen zu fahren. Bzw. hatte ich ja meine 37 Persönlichkeiten dabei und das wiederum war sehr gut, denn es hatten Zweie abgesagt, so dass mehr als genug an Essen da war und wir da ja nun irgendwie Abhilfe schaffen mussten.

Nach dem Essen und einer geballten Ladung Kultur mit netten Muskeln in Form von „Pink“, ging´s zurück nach Tussenhausen, bzw. Zaisertshofen. Und während andere Menschen mit dem Killen von Mücken für kein gutes Kama sorgen (*lach*), hab ich meines verbessert – jawoll ja! Mitten in der Nacht auf finsterster Landstraße hockte ein Hase, der sich erst genögtigt sah sich mal zu bewegen, als ich mit Tempo 20 auf ihn zuzockelte…! Ja, ja, im Freistaat hat man einfach die Ruhe weg!

Als ich dann also irgendwann wieder daheim aufschlug, begrüssten mich zwei lachende Hunde, die gerne noch eine Runde drehen wollten. Genau genommen hatte sich Spunk wieder auf das Plümo gelegt nach der Begrüssung und sich nen Ast gefreut, aber es kommt sehr unhöflich rüber, wenn ich nun schreibe, dass ich meine Hunde nochmal vor die Tür gezerrt habe. 😉 Auch dieser Gang hatte für mich irgendwie was bewegendes, denn obwohl ich mitten in der Nacht ganz alleine durch´s Dorf gelatscht bin und keiner mehr wach zu sein schien, gab es keine Sekunde, in der ich mich unwohl oder gar bedroht gefühlt hätte. Auch eine lang vermisste emotionale Geschichte, denn in der deutschen Großstadt – in der wir bekanntermassen ansonsten leben – verhält sich das ja schon ein wenig anders und da gilt es aufzupassen. Hier passen höchstens die Hofkatzen auf und das einzige, was man hört, ist das Klimpern der Ketten der Kühe in deren Ställen. Einfach erstaunlich!

In diesem Sinne war es ein weiterer toller Tag und es wird Zeit, ins Bett zu gehen… Gut´s Nächtle!

3. Tag

 

Philosophische Frage des Morgens: warum kriechen Nacktschnecken eigentlich auf Terrassen, wenn sie darauf sterben?

Sind die kleinen schwarzen Schnecken (die ich ursprünglich für mutierte Hasenköttel hielt, bis ich die Schleimspur im Gegenlicht entdeckte) im Freistaat irgendwie verwirrt oder macht das evolutionsbiologisch einen Sinn? „Nur die Harten komm´in Garten – die Weichen verrecken auf der Steinterrasse!“ – oder wie?!

Aber Leuts: wie cool ist das, auf der Terrasse zu stehen und im strahlenden Sonnenschein seinen Kaffee weg zu schlürfen?! Und wenn ich dabei den Nachbarn noch ganz geschäftig seine Wohnung durchsaugen höre, dann ist mein Urlaubsfeeling perfekt! *grins* Neben dem, dass mich die Nachbarn hier schon ein wenig beeindrucken, denn sie machen das Fenster ZU, wenn sie laut Musik hören wollen! Ganz im Gegensatz zu unserem eigentlichen Zuhause, in dem die Fenster extra aufgerissen werden, während die Bässe die Boxen schon fast zur Explosion zwingen – und nicht zuletzt meine Nerven. Es ist schon erstaunlich: während man bei uns zu Hause nur noch das Martinshorn hört, vom Ordnungsamt kontrolliert wird und umgeben ist von Nachbarn, deren besten Freunde Jack, Jim und Aldi-Export heissen, habe ich hier noch nicht einmal eine Polizeiwache gesehen? Na gut, den Bäcker hab ich auch noch nicht gefunden… *schallend lach*. Aber mir ist auch noch kein Mensch betrunken oder stoned entgegengekommen. Vielmehr sind hier alle freundlich (wenn sie nicht gerade mit ihren Hunden uns ausweichen – eine völligst neue Erfahrung für mich, die ich mal wirklich zu schätzen weiss!) und grüßen sogar. Das macht mir Mut, dass das Leben doch schön sein kann! 😉

 

Nachdem die Hunde gestern Abend tatsächlich nicht mehr laufen wollten und deutlich zeigten, dass sie kein Interesse mehr daran hatten, nochmal vor die Tür zu gehen, schwächelt Spunk heute Morgen ein wenig. Wahrscheinlich hat sie zuviel Dung abbekommen?! *grins* Hier wird wirklich gerade gedüngt, was der Mist, die Maschinen und die Felder hergeben! Aber ich stehe auf Gülle! Jawoll ja! Wenn man so wie ich in einer deutschen Großstadt lebt, dann ist der Geruch von Gülle quasi Parfüm in meiner Nase… Und wenn man diesen Geruch stets und ständig in der Nase hat, dann fälllt es gleich viel weniger auf und ins Gewicht, wenn die Hunde ihre Chance nutzen und sich drin kugeln. 😉

Jedenfalls ist Spunk heute Morgen angegriffen, sie musste sich schon übergeben und hat so richtigen Durchfall. Jesses…, da wird es heute wohl nichts mit Kilometer langen Wanderungen. Glaube, es ist besser, wenn ich mal was ruhiger mache. Da passt es dann auch wieder, dass ich heute Abend zum Raclette – Essen eingeladen bin. Ich nehme dann auch extra meine 37 Persönlichkeiten im Komplettpaket mit, damit es ordentlich lange dauert. Zum einen soll das gut sein gegen unbeliebte Gäste und zum anderen werden meine Hunde mir bestimmt dankbar sein, wenn ich sie mal ein wenig in Ruhe Kräfte sammeln lasse. 😉

Heute morgen sind wir auch nur ne gute Stunde unterwegs gewesen (muss mal gucken, ob ich das in der Karte finde, wo wir gelaufen sind) und nach weiteren 1 – 5 Tassen Kaffee machen wir uns wieder auf den Weg…

 

 

 

 

2. Tag – Part II

Getränk des Tages: Bitterlemon mit Eierlikör!

 

Heute Nachmittag haben wir das traute Tussenhausen mal verlassen und sind nach Buchloe gefahren. Dort sind wir erstmal einkaufen gegangen (und dabei schob doch glatt ein junger Mann mit unserem Einkaufswagen ab und wir mussten ihn quer durch den Laden verfolgen und auf frischer Tat ertappen *tsts*), um anschließend nach Landsberg am Lech zu fahren. Genau genommen sind wir gleich zum Lech… 😉 Tussenhausen 7631

Ein schöner Flecken Erde und für die Naturliebhaber unter uns sei gesagt: ich bin zutiefst beeindruckt und fasziniert davon, dass man an einem Samstag, am Nachmittag und dann auch noch bei Sonnenschein so ruhig spazierengehen kann, ohne von anderen Menschen ständig plattgewalzt oder bepöbelt zu werden. Es gibt sie also wahrhaftig und in Wirklichkeit: Ruhe und Frieden, Entspannung und Hundeleinen, die nur zur Zierde um den Hals hängen.

Ich gebe einfach nochmal ein paar Eindrücke hier raus, ohne Euch dabei dicht zu quatschen 😉 : Tussenhausen 7643

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Mine hatte ein Floss entdeckt und brachte es in Einzelteilen ans Ufer (Scherz ;)). 

Tussenhausen 7626Wobei auch Zwergnase einen wichtigen Stock-Job hatte. 

Tussenhausen 7635Spunk sagt nur „Wasser zu Wasser“…

Tussenhausen-7705.JPGAnschließend musste noch eine Runde auf dem Acker getanzt werden.

Tussenhausen-7712.JPGUm dann in Schafskacke zu baden und sich entsprechend zu parfümieren (ganz prickelnd: ich hatte auf dem Rückweg noch gedacht, Spunk hätte die Heimfahrt doch nicht göbelfrei bewältigt – dabei war es in diesem Fall ausnahmsweise der Hund an sich, der so streng roch…).

 

Schließlich ging´s wieder zurück nach Bochloe, wo wir direkt die nächste Runde starteten. In Buchloe haben wir Smilla und Bär abgeholt, haben gemeinsam Berner Sennenhunde und JR-Terrier in die Flucht geschlagen und haben das tiefe Einatmen geübt. 😉 Insgesamt sind wir heute alleine nur am Nachmittag round about 4 Stunden am Stück gelaufen!

Die nächste Lektion war dann: nicht nur tief Einatmen üben, sondern perfektionieren! Mein Patenhund Bär ist einfach einer der geilsten Köter, die ich kenne!

Nachdem der Bauch später voll Nudelauflauf war (Danke Sista, so geil!), ging´s zurück nach Zaisertshofen. Die Hunde liegen im Koma. Spunk hat sich schon ins Schlafzimmer vekrümelt, damit ich nicht auf die Idee komme, jetzt nochmal raus zu wollen und Mine liegt schnarchend auf dem Rücken auf dem Sofa und hat auch keine Fragen mehr… 😉

Und wenn ich hier nicht so wahnsinnig lange brauchen würde, weil das Programm und ich uns net so vertragen beim Formatieren, dann würde ich nicht schon derweilen zwei Eierlikör-Lemon weggezwitschert haben und nicht nur nebenbei „Der Alte“ im TV schauen (das ist doch Kult!), sondern auch mal was davon mitbekommen… *lach*

So, Feierabend für heute… 😉 *Drink Nr. 3 – ich komme!*

2. Tag in Tussenhausen

Klaro, dass ich heute Morgen viel länger geschlafen habe, als ich es wollte oder?!

Und hier nun den Beweis, dass es Tussenhausen wirklich gibt – das Ortseingangsschild:

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Unschwer zu erkennen, sind wir genau genommen in Zaisertshofen. Aber das gehört zu Tussenhausen, jawoll ja!

Leider ist es heute bewölkt und regnerisch, aber das tut unserer Laune keinen Abbruch… 😉

Und bedingt dadurch, dass wir so lange geschlafen haben, sind wir doch noch nicht auf großer Wanderung gewesen, sondern haben mal die andere Seite zur Abendrunde getestet. Dort kommt man aber nicht weit, weil die Wege „lediglich“ zu den Feldern der Bauern oder zu deren Höfen führen.

Kleine Impressionen:

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Vom Hügel aus … etwas diesig.

Links vom Betrachter aus liegt Zaisertshofen.

Den Weg dort rechts im Bild sind wir gestern Abend hoch gelaufen.

Mine und Spunk haben Spass im nassen Gras und rennen wieder…., sie rennen, rennen, rennen:

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Mit Spass inne Backen… 😉 IMG 7507

Und darauf freuen sich die Beiden schon besonders: es wird wieder ordentlich Gülle auf´s Feld gebracht:

IMG 7549 Auf dem Rücckweg hatte ich schon alle Hände voll zu tun, Mine davon abzuhalten dorthin zu rennen und nen ordentliches „Bad“ zu nehmen! 😉

 

IMG 7544  Und sie rennen weiter…

Nochmal den Hügel erklommen, erstmal schubbern: IMG 7520

Und eines noch: auch hier wird am Samstag – wie es sich gehört – das Auto gewaschen! *schallend lach* Ich hab´s mit eigenen Augen gesehen!

1. Tag in Tussenhausen

Einen besseren Start hätten wir gar nicht haben können!

Nach runden 1,5 – 2 Std. Schlaf ging es morgens um 5.oo Uhr aus dem Bett, um 6.oo Uhr nochmal kurz in den Park und dann um 6.3o Uhr auf die Bahn. Um exakt 10:03 Uhr hörte ich das erste Mal im Radio das Wort „FREISTAAT“ (nachdem ich endlich Antenne Bayern gefunden hatte – irgendwie heisst hier jeder Sender Bayern 1, Bayern 2, Bayern 3…)! 😉

Um 13.oo Uhr waren wir schon am Zielort – sind also super gut durchgekommen. Außerdem war der kleine Hund dieses mal sehr gut gedoped (wir sind tatsächlich göbelfrei hier angekommen!) und der große Hund schläft eh während der Fahrt.

Nachdem ich die Hausnummer unserer Bleibe für die nächsten Tage gefunden hatte, ging´s gleich weiter: ab in den Naturpark – Westliche Wälder! Gucken kann man ja schon mal… 😉

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Unglaublich: nachdem wir die letzten Monate schon fast als paranoid hätten gelten können, weil wir bei uns zu Hause stets und ständig aufpassen müssen, dass uns das Ordnungsamt nicht erwischt, wenn wir die Hunde frei laufen lassen, so konnte ich hier die Leinen gleich komplett weglassen und der Förster grüßte sogar noch freundlich, als er an uns vorbei kam! *staun*

Nach ner Stunde sind wir zurück, schließlich waren wir mit den Lieben zur Schlüsselübergabe verabredet… *mal eben rüberwink*.

Jau, nen bißl schnacken, den Kaffee-Blutspiegel wieder auffüllen… und gleich ging es wieder raus.

Und eines schwöre ich Euch: morgen mache ich ein Foto vom Ortseingangsschild, denn wer es immer noch nicht glauben mag, dass es Tussenhausen gibt, der wird morgen eines besseren belehrt. 😉

Wir sind direkt zu Fuss gestartet und das ist unglaublich, einfach der Hammer: hinter dem Haus erstrecken sich kilometerlange Wege! Soooo schön! Und ich sehe es schon kommen: meine Wanderkarte wird doch nicht so genutzt wie ich es geplant habe, weil wir gesehen haben, dass man auch zu Fuss in den Wald kommt. Nur…, ich befürchte, dort wird es nicht so gut ausgeschildert sein. Wie gut, dass ich meinen „Telefonjoker“ habe, sollten wir mal so gar nicht zurück finden… – äh, nee, selbstverständlich erkunden wir dann nur neue Wege und haben ein wenig die Zeit aus den Augen verloren! 😉

Schade, dass ich heute Abend meine Cam nicht dabei hatte, denn eigentlich wollten wir ja keine soooogroße Runde machen, sondern uns nur mal umschauen. O.k., es ist doch ein wenig länger geworden und wir haben es gerade vor Einbruch der Dunkelheit geschafft, wieder nach Hause zu kommen.

Aber ich sage Euch: hier laufen schon auch komische Menschen rum *lach*! Da warten scheints Menschen an Kreuzungen auf uns, die wir gar nicht kennen und auch hier hört man sie: die verzweifelten Hundehalter, die scheint´s probieren ihren Hund zu erziehen. Mitten in der Einöde, auf einer Anhöhe den Ausblick geniessend, hörte ich nur immer wieder „Nein! Nein! Nein!“. Noch ehe ich sie sah, wusste ich schon was kommt. Zu gut!

 

Und wenn hier irgendwer das liest, der aus dem FREISTAAT kommt und sich mit den hiesigen Feld- und Flur – Gesetzen auskennt: dürfen die Hunde nun über die Wiesen laufen oder nicht?

Meine Hunde, die derweilen nur noch große weite Welt sahen und rannten, rannten, rannten, habe ich anfangs noch jedes Mal zurück geholt. Doch irgendwann hab ich gedacht: entweder, es ist ok und wir können einfach laufen oder es ist nicht ok und wir bekommen einen Einlauf vom hiesigen Bauern. Aber es kam niemand mit einer Mistforke ums Eck, so dass ich meine Hunde rennen liess. Die liegen nun sichtlich geplättet komatös im Eck (nee, ist klar, dass Spunk auf dem Ölbett-Plümo liegt oder?! Schliesslich geht sie ja nicht ins Bett *grins*).

 

Und ich werde jetzt auch mal Feierabend machen… Froh, hier zu sein, aber nun auch merklich erschöpft, möchte ich aber noch mein Lieblingswort des Tages loswerden:

Dinkelscherben! Ist das mal ein genialer Name für einen Ort? Ich hau mich wech… DINKELSCHERBEN!