3. Tag – Part II

Spunks Magen – Darm – Problem hielt dHsD nicht lange an und so war sie wieder fit dabei und begeistert, als ich es mittags nicht mehr aushielt und einfach raus musste. Die Sonne strahlte vom Himmel und wir (= Mine und ich, insbesondere ich…) wollten laufen, laufen, laufen…

Wieder bin ich einfach drauf los und habe die Karte nicht zur Hand genommen. 😉 Und erneut bin ich wirklich beeindruckt von dieser Landschaft…, mein Gehirn mag gerade (wir haben es 01:00 Uhr, da darf es schonmal in den Nachtmodus umschalten) nicht so, als dass ich die ganzen EindrĂŒcke in Worte zu fassen vermag – drum gibt es ein paar Bilder.

Wir starteten also am Ortsein- oder je nach Perspektive auch Ortsausgang:

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Der Weg hinter dem HĂŒgel, den ich schon bei den ersten Bildern aus anderer Perspektive zeigte.

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Der gekreuzigte Jesus ist hier hÀufig zu sehen.

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Ein fĂŒr mich unglaublicher und beeindruckender Augenblick, als ich diesen so starken Greifvogel mit seiner Schönheit und Kraft beobachten konnte!

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Im Wald angekommen, hÀngt die Zunge beim Hund an sich und bei Mine im Besonderen schon ein wenig raus. Es war total warm und die Hunde kannten wieder nur ein Tempo: rennen! Nee, stimmt nicht: MÀuschenbuddeln stand heute auch hoch im Kurs!

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Pilze…, so idyllisch!

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Aus dem Wald wieder raus… Hochsitz im Gegenlicht.

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Und sonntags werden auch die Haflinger vorgespannt. Wenn das nicht irgendwie typisch Freistaat ist, dann weiss ich es auch nicht?!

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Wir rennen mal wieder… 😉

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Hier der Beweis, dass die kleine Semmel taff dabei und gut gelaunt war.

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Am Ende der guten 2 – 2,5 Std.-Runde haben wir tatsĂ€chlich auch Hinweisschilder, bzw. Richtungsweiser entdeckt. 😉

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Und nochmal Zwergnase beim MĂ€useln – man beachte die Erdklumpen links und rechts im Bild. Was ein echter Terrier ist, der lĂ€sst es krachen! 😉

Wieder zurĂŒck fielen die Hunde nach einer anstĂ€ndigen Futterportion allerdings wie gehabt ins Koma. Spunk verzog sich wieder aufÂŽs PlĂŒmo, Mine aufÂŽs Sofa. So entschied ich mich, meine Hunde im Haus zu belassen und alleine zum Essen zu fahren. Bzw. hatte ich ja meine 37 Persönlichkeiten dabei und das wiederum war sehr gut, denn es hatten Zweie abgesagt, so dass mehr als genug an Essen da war und wir da ja nun irgendwie Abhilfe schaffen mussten.

Nach dem Essen und einer geballten Ladung Kultur mit netten Muskeln in Form von „Pink“, gingÂŽs zurĂŒck nach Tussenhausen, bzw. Zaisertshofen. Und wĂ€hrend andere Menschen mit dem Killen von MĂŒcken fĂŒr kein gutes Kama sorgen (*lach*), hab ich meines verbessert – jawoll ja! Mitten in der Nacht auf finsterster Landstraße hockte ein Hase, der sich erst genögtigt sah sich mal zu bewegen, als ich mit Tempo 20 auf ihn zuzockelte…! Ja, ja, im Freistaat hat man einfach die Ruhe weg!

Als ich dann also irgendwann wieder daheim aufschlug, begrĂŒssten mich zwei lachende Hunde, die gerne noch eine Runde drehen wollten. Genau genommen hatte sich Spunk wieder auf das PlĂŒmo gelegt nach der BegrĂŒssung und sich nen Ast gefreut, aber es kommt sehr unhöflich rĂŒber, wenn ich nun schreibe, dass ich meine Hunde nochmal vor die TĂŒr gezerrt habe. 😉 Auch dieser Gang hatte fĂŒr mich irgendwie was bewegendes, denn obwohl ich mitten in der Nacht ganz alleine durchÂŽs Dorf gelatscht bin und keiner mehr wach zu sein schien, gab es keine Sekunde, in der ich mich unwohl oder gar bedroht gefĂŒhlt hĂ€tte. Auch eine lang vermisste emotionale Geschichte, denn in der deutschen Großstadt – in der wir bekanntermassen ansonsten leben – verhĂ€lt sich das ja schon ein wenig anders und da gilt es aufzupassen. Hier passen höchstens die Hofkatzen auf und das einzige, was man hört, ist das Klimpern der Ketten der KĂŒhe in deren StĂ€llen. Einfach erstaunlich!

In diesem Sinne war es ein weiterer toller Tag und es wird Zeit, ins Bett zu gehen… GutÂŽs NĂ€chtle!